Individuelles Design-Fahrrad – Einzelstücke im Urbike Shop München

Fahrräder gehören bei uns schon seit Kindertagen zu unserer Standard-Ausrüstung.

Im Gebirge aufgewachsen, standen früher natürlich die Bikes mit unzähligen Gängen im Fokus und eine schicke Federgabel war auch ein Pflicht-Element.

Und damals wie heute war selbstverständlich auch der individuelle Style der Räder ein wesentliches Kriterium, um sich von der “Konkurrenz” an der Lifestyle-Front abzuheben. Der Designer und Individualist in uns, war bereits im jungen Alter erwacht und deswegen befand sich fast immer das teuerste Zweirad auf unserem Geburtstags-Wunschzettel.

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Inzwischen stehen wir jedoch nicht mehr ganz auf eine Optik, die an futuristische Zeitfahrmaschinen erinnert, sondern wir bevorzugen jetzt Handgemachtes, ohne dass es dabei in Studenten-Klischees abdriftet.

Exakt diese Art von Fahrrädern haben wir vor einigen Tagen in München entdeckt.

Bei einem netten Spaziergang durch Schwabing und speziell die Amalienpassage ist uns ein Store namens Urbike ins Auge gestochen. Schon auf den ersten Blick konnte der Laden mit einer hohen Bandbreite an Modellen überzeugen, vor allem was die farblichen Unterschiede betrifft.

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Nach einem intensiveren Gespräch mit dem Chef persönlich, der zum Glück gerade anwesend war, offenbarte sich, dass Urbike eine Eigenmarke ist und maßgeschneiderte Unikate herstellt.

Das erfolgreiche Konzept basiert darauf, dem Kunden unzählige Varianten der einzelnen Komponenten zur Verfügung zu stellen. Somit kann der Käufer frei wählen, welche Farben und Beschaffenheit die verschiedenen Elemente das Fahrrades aufweisen sollen.

Beginnend bei Haupt-Bausteinen wie Rahmen, Gabel, Lenker oder Felge, zieht sich der Individualismus bis hin zu Teilen wie Kurbel, Kette, Reifen oder Grips.

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Die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos und die Chance, ein deckungsgleiches Modell bei einem anderen in der Stadt unter dem Hintern zu sehen, tendiert in Richtung Null.

Und falls doch, ist das sicher ein Seelenverwandter, der sich als neuer Kontakt durchaus lohnen könnte.

Derzeit bieten die Jungs von Urbike vier modifizierbare Varianten an, bei denen unser Meinung nach auch die Preise human daher kommen.

Als Einstieg fungiert das Single-Speed für 545 Euro, dessen Gang für flaches Gelände in der Stadt exakt ausgelegt wurde. Wem das nicht ganz reicht, der kann für ein paar Euro mehr auch ein Duospeed bekommen oder gleich ein “Balloon” mit 7 Gängen.

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Wir haben uns nach einiger Überlegung für das sogenannte “Porteur” entschieden, das mit einer 5-Gang-Schaltung eine angenehmen Komfort garantiert. Stilistisch lehnt sich unsere Design-Idee an die bewährten Töne von Superflu an.

Da wir mit unserem Coupé auf Reisen waren und keine Lust hatten, den chiquen Drahtesel in Einzelteilen einzupacken, lassen wir uns das in Kürze zuschicken, da wir es im Dezember ohnehin nicht dringend brauchen.

Wir haben unser Unikat mal im Online-Konfigurator von Urbike nachgebaut,

wo sinnvollerweise auch jeder ein Bike bestellen kann, der nicht in der Nähe von München oder den anderen beiden Filialen (Hamburg & Köln) beheimatet ist.

Das Konzept von Urbike gefällt uns außerordentlich und auch der Mike (Besitzer) ist ein total lockerer Typ, mit dem es sich lohnt zu schwatzen. Schaut euch die Details zum Ganzen mal an unter: urbike.de

 

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