U-Bahn-Stationen – Moderne Architektur und Klassiker – Kunst & Design

Bei U-Bahn-Stationen denken sicher viele heutzutage an überfüllte Bahnsteige und Züge wie etwa in Tokyo oder an jugendliche Schlägerbanden und verpixelte Überwachungsvideos.

Doch das Thema hat auch zahlreiche Design-Perlen zu bieten.

Früher waren die Stationen echte Gesamtkunstwerke und inzwischen besinnen sich Kommunen beim Neubau von unterirdischen Bahnhöfen manchmal wieder auf ein spezielles Design-Statement.

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Viele der älteren U-Bahn-Stationen stehen als Zeuge einer mondänen Kultur, wie man wunderbar in Moskau, St. Petersburg, Stockholm oder Prag bewundern kann. Wir haben ja die Theorie, dass in solcher Denkmal-artigen Atmosphäre automatisch weniger schlechte Stimmung in der Luft liegt.

Und auch die modernen Architekten der Stationen erhalten inzwischen wieder öfter freie Hand, um Besonderes zu erschaffen.

Da liegen z.B. Dubai, Shanghai und eine in Taiwan weit vorn in unserer Gunst. Sie punkten mit farbenfrohen Entwürfen und hohem Wiedererkennungswert.

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Ein abschreckendes Gegenbeispiel ist der Citytunnel in Leipzig, mit der dazugehörigen Station. Das ist Grau in Reinkultur und absolut innovationslos. Wer das feiert, der hat auch das nordkoreanische Staatsfernsehen auf der Eins gespeichert.

Trotzdem hat auch der Bahnhof in Pjöngjang seinen Reiz. Propaganda-Kunst wie an diesen Wänden wirkt ohnehin spannend, dank einer obskuren Mischung aus modern ansprechender Handwerkskunst und kitschigen Staats-treuen Motiven.

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Weitere Städte, die einen sehenswerten Untergrund liefern, sind Santiago de Chile, Lissabon und Neapel.

Natürlich legen auch noch weitere Städte Wert auf das Äußere von U-Bahn-Stationen, doch die könnt ihr uns hier als Kommentar posten, wenn euch welche einfallen.

Unsere Fotos stammen von glamgrid.com

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