Rankin & Andrew Gallimore – Dia de los Muertos Photo-Shooting

Maskenbilder und Visagisten sind oft etwas unterschätzt.

Ganz gleich ob sie aus normalen Menschen für Horrorfilme fantastisch aussehende Monster basteln oder aus einem provinziellen Freak einen international gefeierten Pop-Star werden lassen. Die Ergebnisse sind meist phänomenal.

Gerade im Beauty-Bereich sind manchmal wahre Zauberkünste gefragt. Die Fotos von ungeschminkten Stars zeugen von der Wichtigkeit, die  Schminke und spezielle Aufhübsch-Ideen heutzutage einnehmen.

Die modernen Superhelden der Branche wie Madonna oder Lady Gaga würden ohne Farbe im austauschbaren Massen-Gesicht wohl keiner erkennen. Doch auch die Fashion-Szene braucht Visagisten wie die Fifa das Schmiergeld oder Veganer den Tofu.

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Photoshop allein reicht selten aus, außer vielleicht bei einigen südamerikanischen Natur-Schönheiten.

Unsere Lieblinge wie Zaira Nara oder Adriana Lima brauchen nicht einmal das, wollen wir glauben.

Nicht für die Bühne, sondern für ein geniales Shooting-Ergebnis haben sich jetzt Rankin (Fotograf) und Andrew Gallimore (Beauty Editor vom Hunger Magazine) zusammen gefunden oder noch einmal.

Bereits ihr vorheriges gemeinsames Projekt war spektakulär. Die aktuellen Fotoserie setzt dem Ganzen noch einmal die Krone auf.

Harmonisch ovale Frauengesichter werden dabei zu echten Kunstwerken. Perlen, Spikes oder Blumen bilden auf dem dunkel angemalten Antlitz einen extremen Kontrast. Die Editorial-Fotos verlangen förmlich nach Aufmerksamkeit und man kann sich dem auch kaum entziehen.

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Angelehnt sind sie thematisch als Hommage an den Tag der Toten in Mexiko,

der von der Unesco sogar als Kulturgut geschützt und anerkannt wird. Einmal im Jahr werden die Straßen beim Dia de los Muertos mit diversen bunten und ausgefallen Skeletten und Schädeln geschmückt.

Nach altmexikanischem Glauben kommen die Toten einmal im Jahr zum Ende der Erntezeit zu Besuch aus dem Jenseits und feiern gemeinsam mit den Lebenden ein fröhliches Wiedersehen mit Musik, Tanz und gutem Essen.

Sowas wäre in Deutschland natürlich undenkbar. Da muss in melancholischer Stimmung und nach DIN-Norm getrauert werden.

Wir bevorzugen da die bunte und kreative Variante. Ein bisschen erinnern uns die Gesichter aus dem Shooting auch an Voodoo-Priester. Davon ein paar Kunstdrucke an der Wand oder diese Motive im öffentlichen Raum noch einmal an einer Hausfassade, könnte sicher auch gewinnbringend sein.

Mehr von Andrew Gallimore findet ihr unter diesem Link: www.clmus.com

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